Für die Republikaner-Stadtratsfraktion ist der Fehler der Stadtverwaltung bei der Ausschreibung für die Nachfolge von Bürgermeister- und Baudezernentenstelle ein unfassbarer Vorgang. Gleichzeitig fordern die Republikaner im Rat eine zeitnahe, umfassende und transparente öffentliche Ausschreibung aller zu besetzenden Stellen im Stadtvorstand. Nicht das Parteibuch darf entscheidend sein, sondern Eignung und Qualifikation.
Dazu der Republikaner-Fraktionsvorsitzende Stephan Stritter:
„Wir sind ja durch den Wohnbau-Skandal und die Kohlekraftwerksdiskussion einiges gewohnt, was das Verwaltungshandeln und die Arbeit in den stadtnahen Unternehmen betrifft, dass jedoch die Verwaltung einer Landeshauptstadt nicht mal in der Lage ist, eine einwandfreie Stellenausschreibung vorzunehmen, ist ein Offenbarungseid. Auch hier ist offenbar mal wieder der Verwaltungschef, in Person des Oberbürgermeisters, seiner Aufsichtspflicht nicht nachgekommen. Die Stadt Mainz macht sich mittlerweile zum Gespött im Bundesgebiet. Die Ausschreibung der Dezernentenstellen und die Auswahl der besten Bewerber wird eine Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit aller Fraktionen im Rat. Vor der Kommunalwahl haben insbesondere die Grünen, aber auch SPD und CDU angekündigt, künftig keine Posten mehr nach dem Parteibuch zu besetzen. Jetzt wird sich zeigen, ob die Ankündigungen auch Bestand haben. Wenn die ins Spiel gebrachten Grünen-Dezernentenvorschläge Günther Beck und Katrin Eder sich durchsetzen sollten, ist eines klar, nach Eignung und Qualifikation wurde nicht entschieden.“
V.i.S.d.P. Fraktionsgeschäftsstelle
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