Mal wieder ist weniger Fachkenntnis und Qualifikation, sondern das Parteibuch bei der SPD-Nominierung von Marianne Grosse zur Bau- und Kulturdezernentin entscheidend
Die Republikaner im Stadtrat kritisieren die SPD-Nominierung der selbsternannten Arbeitsmarkt- und Sozialexpertin Marianne Grosse für das Amt des Bau- und Kulturdezernenten. Wieder einmal wird auf Fachwissen und Qualifikation offenbar keinen Wert gelegt und die Funktion nach dem vermeintlich richtigen Parteibuch besetzt. Damit praktiziert das neue Ampelbündnis von SPD, Grünen und FDP den gleichen politischen Stiel wie das Vorgängerbündnis „Konsens für Mainz", indem Posten an der Spitze der Stadt nach Parteibuch, und nicht nach Eignung und Qualifikation besetzt werden.
Dazu stellt der Republikaner-Fraktionsvorsitzende Stephan Stritter, fest:
„Bereits die Ausschreibung der Bürgermeisterstelle stellt eine reine Farce dar. Das Ampelbündnis hat sich bereits auf den Diplom-Pädagogen und Grünen-Fraktionschef Günter Beck festgelegt, obwohl die meisten der 42 vorliegenden Bewerbungen eine deutlich bessere berufliche Qualifikation für dieses Amt vorweisen können. Das gleiche läuft jetzt bei der Stelle für das Bau- und Kulturdezernat ab. Insbesondere für das Baudezernat sind Fachkenntnisse unerlässlich und es ist fahrlässig, hier Personen zu wählen, die diese nicht mitbringen. Wo es enden kann, wenn derartige Funktionen nicht mit Fachleuten besetzt sind, zeigt nicht nur das Beispiel des Wohnbauskandals. Die größte Heuchelei stellen jedoch die pro forma Ausschreibungen der beiden Dezernentenstellen dar. In gutem Glauben bewerben sich Personen, obwohl die Besetzung nach Absprache des Ampelbündnisses bereits fest steht. Nicht umsonst findet kein transparentes und neutrales Auswahlverfahren für den besten Bewerber statt. Hier werden mal wieder Steuergelder für das Ausschreibungsverfahren verbrannt, um den demokratischen Schein zu wahren."
V.i.S.d.P. Fraktionsgeschäftsstelle www.rep-mainz.de