Gleichmacherei auf niedrigstem Niveau!
Ministerin Ahnen setzt ihrer Unfähigkeit die Krone auf! - Die Republikaner in Rheinland-Pfalz haben mit Kopfschütteln auf die Ankündigung von Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) reagiert, die Hauptschule ab dem Jahr 2009 abzuschaffen und in eine „Realschule plus“ zu integrieren.
„Diese Ankündigung offenbart die Konzeptlosigkeit einer Bildungsministerin, welche in völliger Verkennung der Realitäten auf uralten Steckenpferden der politischen Linken reitet“, kommentierte der Landesvorsitzende der Republikaner und Mainzer Stadtrat, Stephan Stritter, die Pläne der SPD-Ministerin zur faktischen Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems, welches sich über Jahrzehnte hinweg bewährt habe und nun von der Landesregierung nach vorhergehender, jahrelanger Vernachlässigung beerdigt werden soll.
„Das dreigliedrige Schulsystem aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium fördert unsere Kinder nach ihrer jeweiligen Begabung und ist sicherlich nicht der Grund für schlechte Leistungen oder mangelnde Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, so Stritter in einer ersten Reaktion.
„Verantwortlich für das sinkende Leistungsniveau ist nicht das Schulsystem an sich, sondern die völlig verfehlte Bildungspolitik aller etablierten Parteien in den letzten Jahrzehnten“, so Stritter weiter. „Hauptziel war es doch, möglichst vielen Schülern – unabhängig von ihrer tatsächlichen Begabung – einen möglichst hohen Schulabschluß zu geben. Folglich hat man die Meßlatte zum Erreichen der verschiedenen Abschlüsse immer weiter heruntergesetzt und sie damit abgewertet. Dies hat nun zur Folge, daß immer mehr junge Menschen ihre Schullaufbahn mit einem Hauptschulabschluß beenden können, ohne aber über die grundlegendsten Kenntnisse in Lesen, Rechnen und Schreiben zu verfügen! Das hat letztlich zur Abwertung des Hauptschulabschlusses und dem Negativbild dieser Schulform geführt!“
Weiter bezweifelte der Landesvorsitzende der Republikaner, daß mit der beabsichtigten Abschaffung der Hauptschule irgendein Problem im Bildungssektor gelöst sei. Es finde letztlich eine schlichte Umetikettierung einer Schulform statt, während die Schüler mit all` ihren Problemen und Defiziten dieselben blieben. Wenn Unterricht nicht stattfinden könne, weil bestimmte Schüler in ihrem sozialen Verhalten nicht entsprechend ausgeprägt seien oder nicht einmal die deutsche Sprache beherrschten, sei ein bloßes „Herumdoktern“ am System der falsche Weg.
Schüler, welche überhaupt keine oder nur unzureichende Kenntnisse der deutschen Sprache hätten, müßten vielmehr in gesonderten Klassen gefördert werden, anstatt sie in rein ideologisch bedingter Gleichmacherei möglichst lange in einer Klasse mit anderen Schülern zu halten. Das Lerntempo in einer Klasse richte sich nämlich zwangsläufig immer nach dem Langsamsten aus.
Die Republikaner schlössen sich insofern ausdrücklich den Feststellungen des Vorsitzenden des Deutschen Lehrerverbandes (DL) Josef Kraus an, welcher sich in seinem Plädoyer für den Erhalt der Hauptschule in diesem Zusammenhang wie folgt äußerte:
„Wenn sich Hauptschulen mit einem Migrantenanteil von 80 Prozent überfordert sehen, dann ist das kein Versagen der Hauptschule, sondern ein Versagen der Schul- und Migrationspolitik. Letztere sollte deshalb nicht „Haltet den Dieb!“ rufen und die schwierige Situation verschiedener Hauptschulen nicht für uralte Gesamtschulträume missbrauchen. PISA hat uns nun einmal gelehrt, dass ein Anteil von mehr als 20 Prozent Migranten in einer Schule zu einer erheblichen Belastung des Leistungsvermögens aller Schüler führt. Die Politik hat daraus keine Konsequenzen gezogen; sie sitzt in der Toleranzfalle, anstatt von Migranten ein Minimum an deutscher Sprache zu verlangen.“
„Ein „weiter so“ im Bildungsbereich wird unweigerlich zu einem weiteren Absinken des Bildungsniveaus führen und damit den Realschulen, welche die vormaligen „Hauptschüler“ aufnehmen müssen und später auch den Gymnasien das gleiche Schicksal der Abwertung bescheren, welches die Hauptschulen in den letzten Jahren erfahren haben“, so Stritter in seiner Prognose. „Danach wird dann sicherlich auch die Abschaffung dieser Schulformen angestrebt und die sozialistische „Einheitsschule“ für alle umgesetzt werden, wie es die Chefideologen der linken „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ (GEW) bereits jetzt fordern!“
V.i.S.d.P. Die Republikaner, Landesgeschäftsstelle