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Pressemitteilung NR. 03/08 vom 08.02.08

 

Dreiste Einmischung des türkischen Staates!

 

Ministerpräsident Erdogan sollte vor der eigenen Tür kehren!

 

Die durch den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan vorgenommene „Inspektion“ des Hauses in der Ludwigshafener Innenstadt, in dem bei einem Brand in dieser Woche 9 Menschen ums Leben kamen, stellt eine Anmaßung ohne Beispiel dar!

 

Eben jener Ministerpräsident Erdogan war es nämlich, der mit seinem Hinweis auf ein „neues Solingen“ der türkischen Kampfpresse erst die Steilvorlage für ihre tagelange und durch nichts unterlegte Hetzkampagne gegen die angeblich so ausländerfeindlichen Deutschen gab.

 

Ergebnis dieser Unterstellung war unter anderem die Tatsache, daß die Feuerwehrleute, welche unter Einsatz ihres eigenen Lebens viele Menschen gerettet hatten, unter Polizeischutz gestellt werden mußten, da sie von hier lebenden Türken als „Dank“ für ihren Einsatz auch noch bedroht wurden!

Nun stellt sich der gleiche Ministerpräsident Erdogan auf einer Trauerfeier für die Toten als „Friedensapostel“ dar und beruhigt die Gemüter derer, welche er durch seine verbale Brandstiftung und seinen verlängerten Arm in Form der türkischen Presse erst aufgehetzt hatte.

 

Es stellt sich allerdings die Frage, warum er überhaupt die „aufgebrachten“ Gemüter hinsichtlich einer möglicherweise fremdenfeindlich motivierten Tat beruhigen mußte, da es bisher keinerlei Hinweise auf eine solche gibt. Offenbar wünschen sich einige Scharfmacher nichts lieber, als eine eben solche propagieren und mit ihr Politik machen zu können!

 

Nicht von ungefähr wurden von einigen der anwesenden Türken Transparente hochgehalten, welche Aufschriften wie „Gestern Juden, heute Moslems“ hatten.

 

Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang auch wieder einmal das Auftreten deutscher Politiker wie des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Beck, der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Lohse oder der sogenannten „Integrationsbeauftragten“ Böhmer, welche in vorauseilendem Gehorsam schon einmal „Spalier“ standen, um ihre „Betroffenheit“ auszudrücken.

 

Auch die Niederlegung eines Kranzes im Namen der Bundeskanzlerin höchstselbst deutet eher auf die Zelebrierung eines Staatsaktes denn auf eine Trauerfeier für die Opfer eines tragischen Unglücksfalles hin.

Von eben diesen Politikern war erstaunlicherweise aber nichts zu sehen oder zu hören, als im letzten Jahr ein deutscher Missionar in der Türkei ermordet und der deutsche Schüler Marco vom türkischen Staat monatelang in Untersuchungshaft festgehalten wurde!

 

Die Krone der Anbiederung setze sich jedoch Bundesinnenminister Schäuble auf, welcher dem Drängen des türkischen Ministerpräsidenten nach Beteiligung türkischer Ermittler an den Untersuchungen nachgab und damit seinen eigenen Polizeiapparat vor den Kopf stieß.

 

Im Gegensatz zu den oftmals korrupten und die Menschenrechte nicht achtenden türkischen Polizeibehörden, genießen deutsche Polizisten einen ausgezeichneten Ruf und sind allemal besser ausgebildet als ihre türkischen Berufskollegen, welche sich jetzt an der Aufklärung der Brandursache beteiligen.

 

Ministerpräsident Erdogan zeigt, entgegen seines Lobes für die deutschen Behörden, mit der Entsendung eigener Ermittler überdeutlich, welches Mißtrauen er in den deutschen Staat hat und daß sein viel gelobter Auftritt auf der Trauerfeier und seine Anteilnahme für die Hinterbliebenen der Toten nichts anderes als Heuchelei sind!

 

Ein weiterer Beleg hierfür ist die Tatsache, daß 8 der 9 Toten der gemäßigten alevitischen Glaubensgemeinschaft angehörten, die in der Türkei von dem Islamisten Erdogan überhaupt nicht anerkannt wird! Nicht ohne Grund hat sich die alevitische Gemeinde in Deutschland scharf vom Besuch und den Aussagen des türkischen Ministerpräsidenten distanziert.

 

Herr Erdogan sollte deshalb zunächst einmal in seinem eigenen Land für die Wahrung der Menschenrechte und einen wirklich unabhängigen und funktionierenden Justizapparat sorgen, bevor er in Deutschland vorstellig wird!

 

V.i.S.d.P. Die Republikaner, Landesgeschäftsstelle

 

 
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9/8/2010
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