Auch der Landesverband Thüringen schließt sich der Forderung aus Rheinland-Pfalz und Bayern an!
Der Landesverband der Republikaner in Rheinland-Pfalz begrüßt die jüngste Entwicklung innerhalb der Partei und fordert alle anderen Landesverbände auf, sich dem Bestreben nach einem Personalwechsel an der Parteispitze anzuschließen.
Nach dem desaströsen Abschneiden der Gesamtpartei bei der Bundestagswahl im September diesen Jahres hatten die Kreisvorsitzenden und Landesvorstandsmitglieder aus dem rheinland-pfälzischen Landesverband bereits auf einer Sitzung am 10. Oktober einstimmig einen Antrag an den Bundesvorstand beschlossen, in dem dieser zur Durchführung eines außerordentlichen Bundesparteitages aufgefordert wurde, auf welchem der personelle Neuanfang der Partei vollzogen und damit die Grundlage für eine umfassende Reform der Partei geschaffen werden sollte.
Die Forderung nach einem personellen Neuanfang war bereits kurz zuvor vom größten REP-Landesverband in Bayern gestellt worden.
Am zurückliegenden Wochenende schloß sich nun auch der Vorstand des Landesverbandes Thüringen dieser Forderung an. Weitere gleichlautende Beschlüsse sollen in den nächsten Wochen noch in anderen Landesverbänden von den jeweiligen Vorständen verabschiedet werden.
Desweiteren begrüßt und unterstützt der REP-Landesverband Rheinland-Pfalz die jüngst geäußerte Kritik des REP-Bundesjugendbeauftragten Heiko Trenkle aus Baden-Württemberg an Dr. Schlierer, welcher deutlich auf die in der Vergangenheit begangenen Fehler hingewiesen hat.
Die bereits jetzt hinter dem Antrag auf Neuwahl des Bundesvorstandes stehenden drei Landesverbände repräsentieren deutlich mehr als zwei Drittel aller Mitglieder der Gesamtpartei und spiegeln damit überdeutlich die Stimmungslage an der Basis wieder, welche ein „weiter so“ nicht mehr mitzutragen bereit ist.
Unter dem seit nunmehr rund 15 Jahren amtierenden Führungstrio, dem Bundesvorsitzenden Dr. Schlierer und seinen beiden Stellvertretern Uschi Winkelsett und Johann Gärtner, ist keinerlei Umkehr von ihrem bisherigen in den Niedergang führenden Kurs mehr zu erwarten, welcher die Partei strategisch in die absolute Isolation und bei Wahlen fast überall in den „Null-Komma-Bereich“ geführt hat.
In den jüngsten Rundschreiben wurde sogar mehrfach betont, daß der augenscheinlich gescheiterte Kurs weiterhin vertreten werden müsse und lediglich eine „Überarbeitung“ des Parteiprogrammes und ein „Imagewechsel“ angestrebt werden.
Dazu stellen die Vertreter des Landesverbandes Rheinland-Pfalz fest:
1. Wir sind nach wie vor von unserer politischen Positionierung und unserem Parteiprogramm überzeugt, welches keiner grundlegenden Überarbeitung bedarf.
2. Wir sind vielmehr der Ansicht, daß die strategische und organisatorische Führung der Gesamtpartei in den letzten Jahren ausschlaggebend für den Niedergang war.
3. Wir sind der festen Überzeugung, daß es keinen wirklichen Neuanfang innerhalb unserer einstmals bundesweit erfolgreichen Partei geben kann, wenn die „alten Zöpfe“ nicht endlich abgeschnitten werden und die maßgeblich Verantwortlichen für den Niedergang der Partei stattdessen weiterhin unbeirrt auf ihren Posten verbleiben.
4. Wir glauben deshalb, daß Die Führungsspitze mit der Einberufung eines „Programm-Parteitages“ lediglich von der tatsächlichen Problematik ablenken und die derzeitige Gemütslage an der Basis aussitzen will.
Die in den letzten Wochen ins Rollen gekommene und stetig wachsende Bewegung, welche mit einem Personalwechsel an der Parteispitze den einzigen wirklichen Neuanfang anstrebt, ermutigt den Landesverband Rheinland-Pfalz und zeigt uns, daß es für unsere Partei und die mit ihr verbundenen Hoffnungen auf einen grundsätzlichen Politikwechsel in diesem Land noch eine Zukunft gibt!
V.i.S.d.P. Die Republikaner, Landesgeschäftsstelle, Landespressesprecher